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= Vorwort
#pagebreak() // Pagebreak ist hier necessary, weil kein Heading 2nd level
//Dies ist ein Vorwort. Keine Ahnung was da alles reinmuss. Vielleicht klaue ich das einfach von alten Skript
Vorliegend ist der Programmier-Einführungskurs der Fachschaft MathPhysInfo.
Gedacht ist dieser für Menschen, die ihren Computer bisher eher zum Spielen,
als zum Arbeiten benutzt haben, die vielleicht noch nicht wissen, dass es
andere Betriebssysteme als DasBekannteVonDerRedmonderFirma™ oder
DasMitDemApfelDrauf (You probably never heard of it) gibt, geschweige denn,
dass sie mal eine Shell benutzt haben -- oder auch nur wissen, was zur Hölle das
sein soll. Die schon mal gehört haben, dass man „Programmieren“ kann, sich
darunter aber einen magischen Prozess vorstellen, der nur Eingeweihte
beherrschen und von dem man eigentlich lieber die Finger lässt, wenn man nicht
will, dass einem der Computer um die Ohren fliegt. Kurzum: Dieser Kurs richtet
sich an blutigste Anfängerinnen.
Wir wollen zeigen, dass Programmieren eigentlich gar nicht so schwer ist, dass
eine Shell ein mächtiges Werkzeug ist und dass einem der Computer eigentlich
viel mehr Spaß bringt, wenn man mit dem nötigen Spieltrieb herangeht. Am Ende
dieses Kurses sollte die Angst vor dem Computer verflogen sein. Ihr solltet
gesehen haben, dass es keinen Grund gibt, ewig zu rätseln, ob ein Algorithmus
nun korrekt ist und was die richtige Syntax für eine Operation ist, statt
einfach etwas hinzuschreiben und zu sehen, ob es kompiliert. Die wichtigste
Kompetenz, die wir euch vermitteln wollen ist, Programmieren zu lernen, also zu
wissen, wie man eine Fehlermeldung liest, wo man bei Wissenslücken nachschauen
kann und wen man fragen kann, wenn man mal nicht weiter weiß.
Um diese Ziele zu erreichen, haben wir den Kurs in kleine
Lektionen aufgeteilt. Jede Lektion stellt im Wesentlichen eine abgeschlossene Einheit dar,
die eigenständig (mit bedarfsorientierter Hilfestellung) bearbeitet werden
sollen. Primär geht es dabei nicht um den dargestellten Inhalt, sondern darum,
mit diesem herumzuspielen und selbst die Spezialfälle zu entdecken.
Insbesondere solltet ihr die Lektionen also _nicht_ unter künstlichem
Zeitdruck bearbeiten. Das Ziel ist nicht, jede Lektion bearbeitet zu haben,
sondern jede Lektion entdeckt zu haben. Selbstverantwortliches Lernen ist
tragender Gedanke dieses Kurses und sollte entsprechend ernst genommen werden.
Entscheidet selbst, wie viel Zeit ihr in welche Lektionen stecken wollt.
Jede Lektion gliedert sich in drei oder vier Teile:
//\begin{enumerate}
+ Theorieteil: in dem ein Unterbau für die Lektion gegeben werden
soll. Ein tiefes Verständnis sollte für die Bearbeitung der Lektion
nicht notwendig sein. Es geht mehr darum, dass sich ein grober
Wiedererkennungseffekt einstellt, wenn die theoretischen Kenntnisse im
nächsten Teil vertieft werden.
Wenn du einen eher passiven Lernstil pflegst, kannst du dir hier auch
einen Tutor zur Seite stellen lassen, der dich kurz in das Thema
einführt.
+ Praxisteil:
Hier sollen selbstständig die im Theorieteil vermittelten Inhalte
in einer kurzen Fingerübung angewendet werden.
Bei Fragen kann man aber natürlich auch hier einen Tutor zu Rate
ziehen.
+ Spielteil: Hier kann das Gelernte vertieft werden.
Es werden tiefergehende Informationen vermittelt. Darüberhinaus weitere Möglichkeiten, mit
dem Code zu interagieren, aufgezeigt.
Von diesem Teil sollte man sich am Wenigsten aufhalten und auch nicht verunsichern lassen.
+ Quizteil: Am Ende der meisten Lektionen findet ihr ein paar Quizfragen, mit denen ihr testen könnt,
ob ihr den Inhalt auch verstanden habt. Beantwortet die Fragen und schaut dann in den Lösungen am Ende des
Skripts nach, ob eure Antworten richtig sind.
//\end{enumerate}
Als Programmiersprache für den Kurs haben wir _Python_ gewählt.
Der Grund dafür ist dass in den
Seit neustem _Python_ in der _Einführung in die Praktische Infromatik_ benutzt wird.
Das ist auch die Vorlesung die alle Mathematikerinnen und Informatikerinnen gemeinsam hören,
und so haben die meisten was von diesem Kurs. Außerdem gibt es uns
Gelegenheit, direkt wichtige Sprachidiome einzuführen, den Aufprall des ersten
Kontaktes abzufedern und durch Demonstration sprachspezifischer Hilfswerkzeuge
(wie zum Beispiel dem große Bibilotheken) zu verhindern, dass ihr bei typischen Problemen der
Sprache im späteren Studienverlauf in Verzweifelung versinkt.
Der gesamte Kurs ist aufgeteilt in mehrere Kapitel. Dies dient dem Zweck,
verschiedenste Bedürfnisse und Lerntempi zu befriedigen. Wer sich ganz auf die
Grundlagen konzentrieren und sich mit diesen intensiv auseinandersetzen möchte,
findet in den ersten Kapiteln Material, spielerisch die Sprache zu entdecken.
Wer sich im ersten Kapitel relativ wohl fühlt, ist bereits bestens auf die
Einführung in die praktische Informatik vorbereitet. Wer schneller lernt, oder
einen tieferen Einblick wünscht, findet in späteren Kapiteln genug Material, um
sich trotzdem für zwei Wochen zu beschäftigen und voll in die Sprache
einzusteigen.
Insgesamt sollte noch einmal betont werden, dass der Selbstanspruch, den
gesamten Kurs in vorgegebener Zeit durchzuarbeiten, dem Lernprozess schadet.
Der Kurs wird nicht benotet, gibt keine Creditpoints und ihr könnt ihn auch
nicht auf eurer Bewerbung angeben - für wen hetzt ihr euch also ab?